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Neues von den Altstädtern


Im Colosseum war die Stimmung prächtig
15.02.2010

Rosenmontag im Colosseum

Auf Einladung des Chefs des Großen Rats (und gleichzeitig auch meines Chefs), Herrn Rolf Westhoff, durfte ich den Rosenmontagszug 2010 „hautnah“ im Intrum Justitia Colosseum erleben. Voller Vorfreude und mehrlagig eingepackt (denn leider hatte es der Wettergott ja nicht so gut mit uns gemeint), begab ich mich gegen 11.30 Uhr zum Heumarkt.

Vielleicht doch etwas zu früh angekommen, konnte ich noch miterleben, wie die Schneereste der vergangen Tage von der Tribüne geräumt werden mussten. Ziemlich kalt war die Arena – und erst recht die Sitzschalen!

Eine nette Geste: Kamellenbüggel wurden direkt am Eingang verteilt. Gut organisiert und freundlich war die Bewirtung auf und um die Tribüne, die sanitären Anlagen – hat man im Vergleich dazu einmal die Dixi-Klos an Weiberfasnacht auf dem Alter Markt erlebt – eine gepflegte Bereicherung. Während der langen Zeit des Wartens und Bibberns heizte uns Linus mit seiner „Vür-däm-Zoch-Show“ ein. Bei kölschen Sambarhythmen konnte man sich warm schunkeln und Stelzenläufer, Römergarde und die bunten Kostüme der Gäste bestaunen.

Ein echter Segen war das Büffet der Altstädter in der Tiefgarage. Wirklich lukullisch – vom Brunch mit warmen, sogar vegetarischen Gerichten bis zu heißen Waffeln zum Kaffee. Vor allem der Stand mit den heißen Getränken war ein magischer Anziehungspunkt! Als der „Zoch“ gegen 15 Uhr dann endlich kam, hielt es viele Arena-Besucher nicht mehr auf den „Sitzschalen“. Alles drängte nach vorne. Schon allein, weil man auf den hinteren Rängen wegen der Überdachung nicht mehr viel sehen konnte, und der Kamellensegen – durch die Überdachung gebremst – über die 4. Reihe hinaus sicherlich auch niemanden mehr erreicht hat. In diesem Zusammenhang wage ich auch zu bezweifeln, dass Gäste außerhalb des Tribünenbereichs die schön dekorierten Luftballons in den Farben grün-rot und die Fahnen der Altstädter auf der Rückseite der Tribünen überhaupt bemerken konnten.

Den Rosenmontagszug jedoch so nah am Geschehen – quasi „mittendrin im Zoch“ – zu erleben, bleibt für mich unvergesslich. Hautnah an den vielen bunten Gruppen, den herrlichen Kostümen und den wunderbar und mit viel Liebe dekorierten Prunkwagen. Vor allem der Auftritt meiner Gastgeber, den Altstädtern, mit den eleganten grün-roten Wagen und den vielen Teilnehmern zu Fuß und zu Pferd in ihren schmucken Uniformen hat mich sehr beeindruckt. Herzlichen Dank für dieses Rosenmontagszugs-Deluxe-Erlebnis!

bn

 

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